Quetzal e. V.
- Verein zum Schutz der Nebelwälder und zur Unterstützung der Maya-Kekchi-Indianer -

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 Lachuá

   

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Mirko Hauswirth

Vogelmonitoring im Nationalpark "Laguna Lachuá"
Hintergrund
Aktueller Stand
Beteiligte Institutionen
Finanzbericht
Geplante Entwicklung
Unterstützen auch Sie das Vogelmonitoring der Maya Indianer
Seit Mai 2002 unterstützt der Quetzal e.V. ein Vogelmonitoring-Programm im Nationalpark "Laguna Lachuá". Begonnen wurde mit der Installation und Ausführung des Programms im Februar 2001. Dafür wurden drei Bewohner aus der Maya Q'eqchi'-Gemeinde Rocjá Pomtilá ausgewählt und in einer siebenmonatigen Ausbildung dazu befähigt, wissenschaftliche Vogelzählungen in den Regenwäldern und angrenzenden, vom Menschen beeinflussten Habitaten auszuführen. Der Nationalpark "Laguna Lachuá" liegt in einem Tieflandsbereich, der erheblich von der südlich gelegenen Sierra de Chamá beeinflusst wird.

 

Hintergrund:
Mehrere Strategien wurden bisher praktiziert um natürliche Gebiete in ihrer Ausdehnung und Funktion zu schützen. Seit den 80er Jahren wurde das Konzept des integrierten Naturschutzes entwickelt und an- gewendet, welches die nachhaltige Nutzung von Landfläche und natür- lichen Ressourcen für die Verwirk- lichung von Schutzzielen beinhaltet (z.B. Shaffer & Saterson 1987). Anders ausgedrückt, integrierter Naturschutz ist die Entwicklung und Anwendung von Methoden und Maßnahmen, von denen die lokale Bevölkerung wirtschaftlich profitie- ren kann (Hilfe zur Selbsthilfe). Dieses Konzept ist in den Tropen sehr modern und zumindest die 


Die Bevölkerungszunahme und der zunehmende Druck auf die natürlichen Lebensräume konfrontiert die Naturschutzforschung auch in den Tropen zunehmend mit der Frage, welche Nutzungsform die verträglichste ist. Foto: K.Eisermann

Idee dazu wurde von einer Vielzahl von Projekten und Organisationen übernommen.

Bei der Verwirklichung treffen jedoch die meisten Projekte auf zwei Hauptprobleme: (1) das ökologische und (2) das ökonomische. Es existiert kein Rezept, welches die erfolgreiche Ausführung von integrierten Schutzprogrammen garantiert. Die optimale Mischung von Maßnahmen für Entwicklungshilfe und Naturschutz muss für jeden Ort und jedes Projekt individuell entwickelt werden. Die Etats dafür sind in der Regel begrenzt. Kremen et al. (1994) haben gezeigt, dass in den Tropen auf Weltniveau die finanziellen Mittel für Naturschutz nicht effizient eingesetzt werden. Nur 5 von 36 untersuchten Projekten für integrierten Naturschutz haben tatsächlich positiv zum Naturschutz beigetragen. Die Ursache dafür sind fehlende bzw. nicht eingesetzte Instrumente um die Effizienz des Projektes zu messen. Die aus Projektmaßnahmen resultierenden finanziellen Einkommen von Gemeinden oder Familien der armen Landbevölkerung können eine Messgröße für die Effizienz der Entwicklungshilfekomponente des Projektes sein, immer im Verhältnis zur Höhe der aufgebrachten Mittel betrachtet. Allerdings kann damit nicht der Beitrag zum Naturschutz gemessen werden. Ein weiteres Kontrollinstrument ist also notwendig. Der Einfluss des Projektes auf das Schutzobjekt selbst muss gemessen werden. In Guatemala ist dies in den meisten Fällen tropischer Urwald. Zur Evaluierung von Schutzmaßnahmen sollte zum einen die Fläche der Waldbedeckung, als auch die ökologische Funktion der Wälder überwacht werden.

Während die Waldbedeckung recht einfach mittels Satelliten- oder Luftbildern dokumentiert werden kann, muss für die Überwachung der ökologische Funktion der Waldsysteme eine Organismengruppe ökologischer Indikatoren ausgewählt werden, da es unmöglich ist, sämtliche biotische und abiotische Elemente des Ökosystems mit möglichst geringem finanziellen Aufwand zu untersuchen. Aufgrund ihrer hohen Mobilität können Vögel sehr gut auf Veränderungen in ihrer Umwelt reagieren. Außerdem gehört diese Tiergruppe zu den am besten untersuchten in den Neotropen, obwohl die Kenntnisse zur Ökologie der Arten recht gering sind.
Es ist jedoch möglich, die Arten im Feld anzusprechen und audiovisuelle Zählungen ohne größeren Kostenaufwand auszuführen. Daher sind Vögel sehr gut für ein langfristiges Biomonitoring geeignet.

Bleibt die Frage warum die Untersuchungen langfristig angelegt sein müssen. 

Warum reichen Kurzeituntersuchen, wie sie in der Naturschutzforschung üblich sind (meist durch finanzielle Zwänge) nicht aus? Ich möchte dafür zwei kurze Beispiele anführen. 1997/98 habe ich die Vogelfauna eines Nebelwaldgebietes (Sierra Caquipec) untersucht.
Die Auswertung von Linientransektzähl- ungen stratifiziert nach gestörtem und ungestörtem Wald hat gezeigt, dass sich die Vogelgemeinschaften in beiden Habitat- typen kaum unterscheiden, weder in Arten- reichtum, Diversität noch in Gesamtabun- danz. Bei der Betrachtung der Dichte der einzelnen Arten wurden jedoch sehr wohl z.T. statistisch signifikante Unterschiede bei einigen Arten sichtbar (Eisermann & Schulz im Druck).


Nordamerikanische Wintergäste wie dieser Waldsänger (Vermivora pinus) sind aufgrund ihrer geringen Habitatbindung nicht als Indikatorarten für ein Biomonitoring geeignet. Foto: K.Eisermann

Ähnliches war bei einer Untersuchung in Tieflandsregenwald festzustellen, bei der Primärregenwald mit einer Kardamomkultur verglichen wurde (Eisermann 2001 unpub.). Bei letzterer waren die Großbäume des Primärwaldes noch erhalten, der Unterwuchs und die Kleinbaumschicht waren jedoch komplett entfernt und durch Kardamom ersetzt. Nun wäre es sehr voreilig, aus diesen Resultaten zu schlussfolgern, dass die menschlichen Einflüsse gering und aus der Sicht des Naturschutzes akzeptabel sind. In beiden Beispielen liegen die Anfänge der menschlichen Beeinflussungen zwischen 20 und 40 Jahren zurück.
Leider ist die ökologische Forschung in Guatemala sehr jung, so dass keine Basisdaten von großräumigen, absolut unbeeinflussten Waldgebieten vorliegen. Es könnte sehr wohl sein, dass die Populationen von Arten, die in den veränderten Habitaten in geringerer Dichte nachgewiesen wurden, keine langfristige Überlebenschance haben und binnen kürzerer Zeit (innerhalb 100 Jahre) lokal aussterben. Dies würde zu einer dramatischen Artenverarmung führen, wenn Primärwälder sukzessive einer Nutzung unterzogen werden. Bis zu einem gewissen Grad (Fragmentierung, Habitatveränderung) mag eine Nutzung verträglich sein. Diese Schwelle zu finden, ist Aufgabe von ökologischen Langzeitstudien. Nur durch kontinuierliche Beobachtung und Datenauswertung ist es möglich, Reaktionen der Vogelpopulationen auf Veränderungen in ihrer Umwelt, z.B. durch menschliche Einflüsse,  sichtbar zu machen. Außerdem können nur durch Langzeitbeobachtungen seltene Ereignisse in der Dynamik der Populationen entdeckt werden. (siehe z.B. Cody 1996). Aber genau diese Ereignisse können eine Schlüsselbedeutung für das Verständnis von Reaktionen der Vogelpopulationen auf menschliche Einflüsse haben, was für ein effizientes Management von Entwicklungshilfe- und Naturschutzprojekten von großer Wichtigkeit ist.
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Aktueller Stand:
Mit der Unterstützung von Proyecto Eco-Quetzal, IUCN und der Universität San Carlos Guatemala wurde 2001 das erste Vogelmonitoringprogramm in der Region Lachuá installiert. Der Nationalpark „Laguna Lachuá“ umfasst eine Fläche von 150 km² Primärregenwald. Umgeben ist das Schutzgebiet von Maya Q’eqchi‘-Dorfgemeinden. Die Q’eqchi‘ bilden eine der größten der 23 Maya-Ethnien in Guatemala, von denen jede eine eigene Sprache und Kultur besitzt. Amtssprache in Guatemala ist spanisch, welches jedoch nur von einem kleinen Teil der Landbevölkerung gesprochen wird.
Für den Aufbau des Monitoringprogramms haben wir aus der Gemeinde Rocjá Pomtilá drei Personen ausgewählt, die in einem 8-monatigen
Kurs ausgebildet wurden, um Punkt-Stopp-Zählungen 


Theoretische Ausbildung von Bewohnern der Gemeinde Rocjá Pomtilá über die Systematik der Vögel und deren Ökologie. Foto: K.Eisermann

auszuführen (Eisermann & Avendaño in prep.).
Die Punktzählungen haben eine Dauer von 10 min und werden in einem Mindestabstand von 200 m zueinander, in der Zeit von 5:30 bis 9:00 Uhr ausgeführt. Alle gehörten und gesehenen Vögel werden zusammen mit der Art des Nach- weises (Gesang, Ruf, sitzend, in Bewegung, fliegend), dem geschätzten Abstand zum Beobachter, der Höhe in der Vegetation (bei gesehenen Individuen) Habitat- und Wetteran- gaben registriert. Die drei Kartierer arbeiten 12 Tage im Monat, stets zusammen, einer notiert und zwei beobachten intensiv. Nach aktuellem Design werden von dem Monitoringprogramm ca. 20 km² im Südosten des Nationalparks abgedeckt. Sämtliche Punkte werden dreimal jährlich wiederholt.


Nach der Erklärung der Funktionsweise von Ferngläsern war die Begeisterung nicht mehr zu bremsen. Foto: K.Eisermann

Das Monitoring wurde bis März 2002 unter dem Dach von PROYECTO ECO-QUETZAL ausgeführt. Die Gehälter der drei Kartierer (Gesamtkosten ca. 250 Euro monatlich), sowie eines Supervisoren, der auch für die Dateneingabe in den Computer verantwortlich war, wurden vom PROYECTO ECO-QUETZAL finanziert. Die Ausrüstung der Kartierer (Ferngläser, Bestimmungsbücher) ist eine Leihgabe der Universität San Carlos Guatemala. Aufgrund struktureller Veränderungen ist eine Unterstützung von Seite des PROYECTO ECO-QUETZAL nicht mehr möglich.

Das Programm wird nun weiterhin unter der Koordinierung von Dipl. Ing. (FH) Knut Eisermann (Absolvent der Fachhochschule Eberswalde) in PROEVAL-RAXMU, einer guatemaltekischen Naturschutzorganisation, weitergeführt. Der Quetzal e.V. Deutschland unterstützt das Programm mit der Finanzierung der Gehälter der drei Kartierer bis Februar 2003.

In Kürze werden an dieser Stelle die ersten Ergebnisse des Langzeitmonitorings in Lachuá vorgestellt.
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Während eines zweiwöchigen Lehrganges wurden drei interessierte Männer der Gemeinde Rocjá Pomtilá ausgewählt, die in den darauffolgenden sieben Monaten intensiv in der Erkennung von mehr als 300 lokal vorkommenden Vogelarten sowie der Ausführung von wissenschaftlichen Vogelzählungen ausgebildet wurden.

 

Beteiligte Institutionen:

Asociación Proyectos Evaluados (PROEVAL-RAXMU): Im Juli 2002 gegründete guatemaltekische Naturschutzorganisation, in der unter Koordination von Knut Eisermann das Vogel-Monitoring durchgeführt wird.

Asociación BIDAS / Proyecto Eco-Quetzal (PEQ): Guatemaltekische Naturschutzorganisation, in der unter Koordination von Knut Eisermann und der guatemaltekischen Biologin Claudia Avendaño die Ausbildung der ersten lokalen Kartierer erfolgte.

Universidad de San Carlos de Guatemala (USAC): Bereitstellung von Ferngläsern und Bestimmungsbüchern für das Monitoring-Team in Lachuá.

Quetzal e.V.: Förderverein zum Schutz der Regenwälder Guatemalas, gegründet in Göttingen, Unterstützung bei der Finanzierung von Monatslöhnen für die lokalen Kartierer.

Verein Sächsischer Ornithologen e.V.(VSO): Organisation von Vorträgen über das Monitoring-Programm, Finanzierung einer Seite innerhalb der Internetseite des Vereins. Zurück zum Anfang

 

Finanzbericht:
Die Tabelle zeigt die bisherigen Kosten des Monitoring-Programms in Lachuá. Während die Phase der Ausbildung mit relativ hohen Kosten verbunden war, belaufen sich die derzeitigen monatlichen Kosten auf ca. 250,- Euro.

Bisherige Kosten sowie Geldgeber für das Vogel-Monitoring (Beträge in Euro)

 

Zeitraum

PEQ

USAC

PROEVAL

Quetzal e.V.

VSO

Total

Auswahl und Ausbildung der Kartierer

Feb.2001- Sep.2001

6682,00

 

 

 

 

6682,00

Ferngläser und Bestimmungsbücher

Feb.2001

 

140,00

 

 

 

140,00

Ausführung des Monitorings

Okt.2001- März2002

2464,00

 

 

 

 

2464,00

Lohn für 3 Kartierer

Apr.2002- Aug.2002

 

 

 

1097,00

 

1097,00

Feldbögen

Apr.2002- Aug.2002

 

 

19,00

 

 

19,00

PR webpage

 

 

 

 

 

70,00

70,00

Total

 

9146,00

140,00

19,00

1097,00

70,00

10472,00

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Geplante Entwicklung:

Der Aufbau eines weiteren Vogelmonitoring-Teams in der Sierra Sacranix (Primärvegetation entlang eines Höhengradienten von Nebelwald bis Tieflandsregenwald) ist in einem Fördermittelantrag an den US Fish and Wildlife Service untergebracht.

Ein drittes Team soll über PINFOR-Einnahmen von einem Privatschutzgebiet in der Sierra Yalijux (Nebelwald) aufgebaut werden. PINFOR ist ein Programm der guatemaltekischen Regierung, welches eine auf 5 Jahre beschränkte Förderung für Wiederaufforstung oder Primärwalderhaltung vorsieht. 


Javier, einer der Vogel-Kartierer. Foto: K.Eisermann

Danach könnte das Programm von einer privaten Tourismusinitiative langfristig finanziert werden. Durch die Unterhaltung der drei genannten Monitoringteams können wertvolle Daten für Schutzprojekte in der atlantischen Kordillere von Guatemala und seiner Nordabdachung ins Tiefland gewonnen werden. Das berücksichtigte Gebiet beinhaltet die größten zusammenhängenden Waldgebiete des Departments Alta Verapaz.

Die langfristige Finanzierung von Biomonitoringprogrammen findet bei institutionellen Geldgebern keine Unterstützung.


Familie von Efraín. Ein Leben unter einfachsten Bedingungen. Foto: K.Eisermann

Da jedoch sämtlich nationale Möglichkeiten für eine Alternativfinanzierung unsicher sind bzw. nicht vor dem Jahr 2006 zur Verfügung stehen werden, soll versucht, die Löhne der Kartierer über Spenden zu sichern. Zurück zum Anfang


Roberto, der dritte Ornithologe, mit seiner Mutter und einer seiner Schwestern. Foto: K.Eisermann

 

Aufruf zur Mithilfe:

Leider ist die Finanzierung von Langzeituntersuchungen ein bekanntes Problem in der Naturschutzforschung. Während die Initiierung solcher Untersuchungen von Institutionen im Rahmen größerer Schutzprojekte unterstützt wird, die in der Regel ein oder zwei Jahre dauern, ist eine Fortführung meist ungewiss. Die Wichtigkeit von Langzeituntersuchungen ist nicht zu unterschätzen. Denkt man nur an Verbreitungsatlanten von Brutvögeln in Deutschland, welche nur durch die ehrenamtliche, langjährige Mitwirkung unzähliger Ornithologen möglich ist. In Guatemala sind wir von solch günstigen Vorraussetzungen weit entfernt. Aktive Kenner der Avifauna kann man beinah an zwei Händen abzählen. Monitoringprogramme sind notwendig, um die Auswirkung von menschlichen Einflüssen auf die restlichen, sich immer weiter fragmentierenden natürlichen Waldsysteme zu identifizieren und zu quantifizieren, um effektive Schutzmaßnahmen anzusetzen. Dies wiederum findet Unterstützung von einer Vielzahl von Institutionen, die in Guatemala aktiv sind. Leider kann man nicht den zweiten Schritt vor dem ersten unternehmen.

Daher möchten wir uns hiermit an Mitglieder, Freunde und Unterstützer des Quetzal e.V. wenden. Durch Spenden können Sie die Fortführung des Vogelmonitorings in Guatemala unterstützen. Von den Spenden werden ausschließlich die Löhne für die lokalen Vogelkartierer bezahlt. Schon mit 250 Euro werden die monatlichen Kosten für ein 3-Mann-team gedeckt. Mit einer Spende würden Sie nicht nur die Fortführung des Vogel-Monitorings sichern, sondern gleichzeitig einen großen sozialen Dienst verrichten. Die indigene Landbevölkerung Guatemalas gehört zu den ärmsten Menschen der Erde. Mit dem Lohn eines Mannes wird eine ganze Familie ernährt und die Schulbildung der Kinder finanziert.

 

Bitte überweisen Sie Ihre Spende auf das Konto des Quetzal e.V:

Hans-Jörg Schlichte

Konto 7019 383 05

BLZ 250 100 30

Postbank Hannover

Verwendungszweck: Monitoring Guatemala

Ansprechpartner:

Knut Eisermann

Asociación PROEVAL-RAXMU

Cobán, Alta Verapaz, Guatemala

email: qawakennes@hotmail.com

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Mirko Hauswirth
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Stand: 01. März 2005