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Quetzal
e. V. |
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Guatemala
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Mirko Hauswirth |
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Das Land
Guatemala hat eine Fläche von gut 109 000 km² und ist somit so groß wie die neuen
Bundesländer. Seine Bevölkerung betrug 1981 sechs Millionen Menschen heute sind es schon
mehr als neun Millionen, wovon ca. 2/3 der Landbevölkerung angehören. Anders die Besitzverhältnisse
im Land: ungefähr 2% der Bevölkerung besitzen 70% des bebaubaren Bodens! 1981 hatte Guatemala noch ca. 20% Arbeitslose, heute sind es schon 40%; außerdem sind rund 60% unterbeschäftigt, 80% der Bevölkerung leben in Armut. Die durchschnittliche Lebenserwartung beträgt 41 Jahre, 80% der Kinder sind unterernährt. Es kommt nur ein Arzt auf 4000 Einwohner, 70% der Ärzte leben in der Hauptstadt (Guatemala-Stadt), die heute ca. 2,5 Millionen Einwohner zählt. |
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| Allgemeine Informationen: | ||||||||||||||
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| Guatemala ist ein Land, in dem bezüglich der Landnutzung brauchbare Lösungsstrategien zunehmend wichtiger werden. Vor allem, seitdem 1996 der 36jährige Bürgerkrieg beendet wurde, treten die Landnutzungskonflikte in dem ärmsten und bevölkerungsreichsten Land Zentralamerikas immer offener zutage (Kurtenbach 1998). Die Bevölkerung hat sich hier in 27 Jahren auf elf Millionen verdoppelt, womit auch die Landnutzungsbedürfnisse stark stiegen. In Guatemala werden durchschnittlich 660 km² Wald im Jahr durch den hohen Bevölkerungsdruck neu gerodet (Maldonado et al. 1999). Alleine in den Jahren 1990 bis 1995 sind 10 % der Waldfläche verloren gegangen (FAO 1997). Hauptnutzungsformen sind dabei Brandrodungsfeldbau durch Subsistenzbauern (79 % Flächenanteil) und extensive Weidewirtschaft (10 %). Die konfliktreichsten Gebiete Guatemalas sind die Nordprovinzen Petén, in der Tieflandregenwälder gerodet werden, und Alta Verapaz (Hauptstadt Cobán), in der hauptsächlich Bergregenwälder unkontrollierten Rodungen zum Opfer fallen. |
| Wichtige Anschriften: | ||||||
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| Benötigte Reisedokumente: | ||||
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| Impfungen/Prophylaxe: | ||||||||||||||||
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